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Theater in Hamburg – eine lange und vielfältige Geschichte

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Das ganze Theater begann im 18. Jhd.

Als 1783 in der Palmaille das Altonaer Theater gegründet wurde, konnte noch keiner ahnen, dass Theater in Hamburg so eine lange und erfolgreiche Geschichte haben würde. Doch knapp 240 Jahre später zeigt sich, dass Kunst und Kultur ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadt geworden sind – und das, obwohl die Kulturszene in Hamburg bis in die 1930er-Jahre auf keine aktive Kulturpolitik vertrauen konnte. Doch dank viel Eigeninitiative und dem Mitwirken von Bürgern und Mäzenen ist das Theater in Hamburg heute quer durch alle Schichten beliebt – und auch einer steten Weiterentwicklung unterworfen. Diese findet ihre Krönung im OPOLUM in der Hamburger Speicherstadt.

Theater in Hamburg – die Anfänge

Nachdem das Altonaer Theater in Hamburg gegründet worden war, folgte erst einmal lange nichts. Erst 59 Jahre später, 1842, kam das Thalia Theater Hamburg dazu. Doch auch hier sollte es noch lange dauern, bis die Theaterbewegung so richtig in Schwung kam: Weitere 51 Jahre danach folgte mit dem Harburger Theater der Startschuss in den Frühling des Theaters in Hamburg.

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Das Jahrhundert des Theaters

Pünktlich zur Jahrhundertwende kam im Hamburger Stadtteil St. Georg mit dem Deutschen Schauspielhaus das heute mit 1.200 Plätzen größte Sprechtheater Deutschlands hinzu. 1902 folgte mit dem Ohnsorg-Theater ein Theater in Hamburg hinzu, das die Anerkennung und das Wissen über die niederdeutsche Sprache („Plattdeutsch“) durch Aufführungen von Theaterstücken auf Niederdeutsch fördert. Am Ende des ersten Weltkrieg setzten die Hamburger Kammerspiele in Hamburg Eimsbüttel noch eines drauf. Doch dann war erst einmal wieder für längere Zeit Schluss mit weiteren Eröffnungen von Theatern in Hamburg.

Die Blütezeit des Theaters in Hamburg

1948, drei Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, erlebte das Theater in Hamburg einen ungeheuren Aufschwung: Beginnend mit der Eröffnung des Theater im Zimmer folgte das Ernst Deutsch Theater (1951), das Theater an der Marschnerstraße (1956), das Allee-Theater (1968) und 1975 mit „Das Schiff“ das einzige seetüchtige Schiffstheater Europas. 
1976 eröffnete dann The English Theatre of Hamburg und brachte britische und amerikanische Stücke im Original auf die Bühne. 1982 ging es mit Kampnagel, einem Theater in einer ehemaligen Maschinenfabrik, weiter, 1984 folgte das Alma Hoppe Lustspielhaus, 1988 das Komödie Winterhuder Fährhaus und 1994 dann das Imperial Theater.
So fassten im Laufe der Dekaden immer mehr Theater in Hamburg Fuß, aber … irgendwie fehlt da doch noch etwas, oder?

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Wasserschloss in der Speicherstadt; aufgenommen von der Poggenmühlenbrücke; links: Holländischbrookfleetbrücke, rechts: Wandrahmsfleetbrücke

OPOLUM – Das interaktive Theater in Hamburg

2018 machte das Theater in Hamburg den nächsten großen Schritt, eröffnete doch mit OPOLUM das erste immersive, interaktive Theater. Keine Bühnen, keine Sitze, sondern eine Reise durch die Storyline, die den Zuschauer in die Handlung miteinbezieht und ihn einlädt mitzuwirken. Nun kann man nicht nur einfach zusehen, sondern inmitten der Schauspieler eine spannende Geschichte erleben und diese auch selbst beeinflussen. 
Das ist OPOLUM, das interaktive Theater in Hamburg.

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