Hamburg: Museen in der Speicherstadt – die besten 5

Solltet ihr in Hamburg Museen in der Speicherstadt besuchen wollen, dann ist das eine fabelhafte Idee. Denn ein Hamburg-Besuch ohne Besichtigung der historischen Speicherstadt ist undenkbar. Der riesige Lagerhauskomplex mit seinen rot-braunen Backstein-Fassaden ist das derzeit spannendste Viertel der Hansestadt und bietet ein eindrucksvolles Angebot an Restaurants, Bars, Cafés, Museen, Ateliers und vielen abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten. Da wir selbst in diesem unvergleichlichen Ambiente unser OPOLUM betreiben, präsentieren wir dir hier einige Museen in Hamburgs Speicherstadt – direkt in unserer unmittelbaren Umgebung.

 

Falls ihr uns noch nicht kennen solltet: Das OPOLUM bildet mit seinem Escape-Room-Theater die Zukunft der Escape Rooms in Hamburg. Denn wir haben nicht einfach nur knifflige Rätsel aneinandergereiht und diese in eine spannende Geschichte verpackt. Wir haben unsere Escape Rooms in der Speicherstadt so lebensnah wie möglich gestaltet und so auf ein völlig neues Level gehoben. Durch den Einsatz von Schauspielern, die aktiv in unsere Geschichten eingreifen, vergesst ihr völlig, dass es sich nur um ein Spiel handelt. Einmalig ist auch unsere Größe – denn wir sind mit Abstand der größte Escape Room in Hamburg und einer der größten in ganz Europa!

Museen in Hamburgs Speicherstadt:
Unsere Top 5

#1: Speicherstadt-Museum

Damit ihr versteht, wie die einzigartige Speicherstadt entstanden ist und wie es früher dort zuging, starten wir hier mit dem Speicherstadtmuseum. Dort wird im authentischen Rahmen des Jahres 1888 präsentiert wie die Lagerarbeiter früher wertvolle Importgüter wie Kaffee, Tee, Kakao, Kautschuk, Gewürze etc. gelagert und veredelt haben. Darüber hinaus findet ihr hier zahlreiche historische Fotos und Pläne zur Baugeschichte der Speicherstadt. Dieses laut Eigendefinition „größte der kleinen Museen in Hamburg“ ist auch besonders kinderfreundlich, da mit vielen Exponaten gespielt werden darf und es auch eine spannende und lustige Rätselrallye quer durch das Museum zu bestehen gilt.

#2: Deutsches Zollmuseum in der Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt war bis zum Jahr 2003 eine zollfreie Zone und so ist es nur logisch, dass auch hier ein Museum zu finden ist, das sich mit der Entwicklung des Zollwesens und mit dessen Schattenseite – dem Schmuggel – beschäftigt. Das Gebäude, welches das Museum beherbergt, ist im Jahr 1900 errichtet worden und liegt passenderweise am Zollkanal, direkt neben der Kornhausbrücke. Bis 1984 diente es als Zollamt für die Einfuhrzoll-Abfertigung von Teppichen.

Das Erdgeschoß ist der Gegenwart gewidmet und beschäftigt sich mit den Zollbestimmungen der Europäischen Union und dem Welthandel. Aber auch die Problemgebiete wie Rauschgift- und Waffenhandel, Produktpiraterie, Artenschutz etc. werden hier thematisiert. Die Bandbreite der Exponate reicht von alten Uniformen und beschlagnahmten Gegenständen bis zu kuriosen und manchmal höchst kreativen Schmuggelverstecken. Im Obergeschoß des Zollmuseums wird die historische Entwicklung des Zollwesens – von der Römerzeit über das Mittelalter bis zum Beginn der Neuzeit anschaulich dargestellt.

#3: Kaffeemuseum Burg in der Speicherstadt Hamburg

Ihr stellt euch jeden Morgen die bange Frage „Is there life before coffee?“ Wenn das der Fall ist – aber natürlich nicht nur dann – solltet ihr euch das Kaffeemuseum Burg in der Speicherstadt nicht entgehen lassen! Das Kaffeegeschäft und die Rösterei der Familie Burg bestehen bereits seit dem Jahr 1923. Im Laufe eines ganzen Jahrhunderts sammelten sich manch interessante Dinge an, um die es schade wäre, würde man sie achtlos entsorgen.

So entstand die Idee, der beliebten Nutzpflanze ein eigenes Museum zu widmen. Der Genuss-Speicher am St. Annenufer 2, in dem das Museum untergebracht ist, verfügt über den einzigen Gewölbekeller der Speicherstadt, in dem ihr alles über die weltweiten Lieblings-Röst-Bohnen erfahrt – vom Anbau über die Ernte bis hin zur Verarbeitung. Aber ihr könnt und sollt den Kaffee hier nicht nur studieren, sondern im angeschlossenen Kaffeehaus auch verkosten und – na klar – gleich nebenan erwerben. 😎

Wenn ihr eure Gaumen aber lieber mit exquisiten Tees verwöhnen möchtet, dann besucht doch das schönste und meistfotografierte Gebäude der Speicherstadt – das berühmte Wasserschloss. Es wird ebenfalls von der Familie Burg betrieben, die dort das nicht minder berühmte Teekontor eingerichtet hat, in dem ihr aus über 250 Teesorten auch für euren exquisiten Geschmack die richtige Mischung finden solltet. Und übrigens: Erlesener Tee- oder Kaffeegenuss ist auch stets ein willkommenes Geschenk – hier findet ihr Ideen dazu!

#4: Internationales Maritimes Museum Hamburg in der Speicherstadt

Seit Menschen zur See fahren, zählt Hamburg zu den weltweit wichtigsten Häfen. Daher darf in dieser Stadt ein Maritimes Museum nicht fehlen. Auch dieses ist einem besonderen Bau untergebracht, nämlich in dem im Jahr 1878 errichteten und damit ältesten erhaltenen Backsteinbauwerk der Speicherstadt.

Im Marinemuseum gibt es mehr als 50.000 (!!!) Schiffsmodelle allein aus dem 20. Jahrhundert zu bestaunen. Aber auch ältere Modelle, Pläne und eine sehr seltene Sammlung handgeschnitzter Knochenschiffe, die von französischen Soldaten zur Zeit der napoleonischen Kriege in Gefangenschaft hergestellt wurden. Darüber hinaus findet ihr hier Dioramen von Seeschlachten und Häfen, unzählige historische Malereien, Fotografien und Bücher, die sich mit der Seefahrt beschäftigen, eine riesige Sammlung an Ausrüstungsgegenständen, Waffen, Uniformen, Ehrenzeichen u. v. m. Es gibt de facto fast nichts, was ihr zum Thema Seefahrt hier nicht findet! Mehr als 150.000 Besucher pro Jahr sehen das genauso.

#5: Das Hamburg Dungeon

Ebenfalls in der Nähe des OPOLUM befinden sich in einem weiteren Speicher die gruseligen Räumlichkeiten des Dungeon. Hier warten rund 600 Jahre Grusel-Geschichte auf mutige Hamburgbesucher. Aber beim Dungeon handelt es sich nicht um ein klassisches Museum. Hier lernt ihr Geschichte und Geschichten kennen, indem ihr die unheimlichen historischen Ereignisse direkt erlebt, als wäret ihr mittendrin in der aufregenden Situation. Denn Schauspieler machen das Ereignis besonders lebendig und furchteinflößend – ähnlich wie bei uns im Escape Room Hamburg.

Im gruseligen Ambiente des Dungeons begegnet ihr dem legendären kopflosen Piraten Klaus Störtebeker ebenso wie beispielsweise einem unbarmherzigen Folterknecht. Außerdem erlebt ihr den furchtbaren Brand von Hamburg im Jahr 1842 noch einmal „live“ mit. Auch hier seid ihr mitten im Geschehen von elf verschiedenen haarsträubenden und oft blutrünstigen Geschichten, die mit aufwendigen technischen Effekten so lebensnah präsentiert werden, dass euch der Atem stockt und das Blut in den Adern gefriert.

Und nach dem Museum? Ein Besuch im Escape Room Hamburg

Eine weitere Steigerungsstufe in Sachen Adrenalinausstoß innerhalb der Speicherstadt hat nur noch unser Escape-Room-Theater OPOLUM zu bieten. Hier stressen euch die handelnden Personen der Geschichten zwar ebenfalls in Form von Schauspielern, aber ihr seid jetzt plötzlich selbst Teil der Handlung und müsst eine Reihe von kniffligen Aufgaben unter Zeitdruck meistern – und wenn ihr den Einzeltäter in unserem Escape Room Hamburg nicht rechtzeitig aus dem Verkehr zieht, heißt es für euch Game Over?! 😱☠️