5 Stationen: Wo der Grusel Hamburg trifft

Wo macht der Grusel Hamburg unsicher? Hier findet ihr die besten 5 Tipps für Orte und Veranstaltungen in Hamburg für alle, die sich an einem heißen Sommertag nach Gänsehaut-Feeling und kalten Schauern der Angst sehnen.  

Grusel-Station 1: Das Hamburg Dungeon

In den unheimlichen Räumlichkeiten des Dungeon warten 600 Jahre Grusel-Geschichte auf mutige Hamburgbesucher. Besonders hoch ist dort der Gruselfaktor, da ihr die unheimlichen historischen Ereignisse erlebt, als wärt ihr mittendrin in der grässlichen Situation. Schauspieler machen das Ereignis besonders lebendig und furchteinflößend.

Du begegnest dem legendären kopflosen Piraten Klaus Störtebecker, einem unbarmherzigen Folterknecht der Inquisition, und du erlebst den furchtbaren Brand von Hamburg im Jahr 1842 noch einmal „live“ mit.

Wackere Besucher erwarten vor den gruseligen Kulissen des Dungeon elf verschiedene, haarsträubende und oft blutrünstige Geschichten, die mit aufwendigen technischen Effekten so lebensnah präsentiert werden, dass einem der Atem stockt und das Blut in den Adern gefriert.

Grusel-Station 2: Das Hamburger Panoptikum

Das Panoptikum in Hamburg wurde bereits 1879 an der Reeperbahn gegründet und ist Deutschlands ältestes und größtes Wachsfigurenkabinett. Neben vielen Prominenten aus Vergangenheit und Gegenwart befinden sich auch einige unheimliche Gestalten im Panoptikum, wie der legendäre Mann mit den drei Augen. Wirklich grauslich wird es im medizinischen Kabinett, wo neben offenen Brüchen allerlei Krankheiten wie Pest, Lepra und vieles mehr so lebensnah zu betrachten ist, dass sich schon so mancher Besucher das Frühstück nochmal durch den Kopf gehen lassen musste. Daher unser Tipp: Die Exponate der aufgespießten Köpfe und aufgeschlitzten, gefolterten Körper sollten besser nur mit leerem Magen betrachtet werden.

Grusel-Station 3: Zum Goldenen Handschuh in St. Pauli

Wenn ihr von der legendären Reeperbahn zum Hamburger Berg abbiegt, gelangt ihr in wenigen Schritten zu einer übel beleumundeten Kneipe mit dem Namen „Zum Goldenen Handschuh“. Seit den 1960er-Jahren hat dieses unter Alkoholikern, Prostituierten und Zuhältern frequentierte und geschätzte Etablissement 365 Tage im Jahr 24 Stunden täglich geöffnet.

Vernichtungstrinker und endgültig gestrandete Matrosen prosten sich dort mit Fako – einer Mischung aus Fanta und hochprozentigem Korn – zu. Im Mischungsverhältnis 1:1, versteht sich.

Der berüchtigte Serienmörder Fritz Honka, alias Fiete, war in dieser Kaschemme Stammgast in den 1970er-Jahren und suchte sich dort seine späteren Opfer aus. Und deswegen heißt dieses Lokal, neben „Handschuh“, heute auch „Honka-Stube“. Beschrieben wurde diese Schauer-Geschichte in Heinz Strunks Roman „Der goldene Handschuh“, der 2018 auch verfilmt wurde.

Die gute Stube hat sich bis heute ihren morbiden Charme und das Publikum aus dem Milieu erhalten – die Chancen, dort auf gruselige Gestalten aus dem realen Leben zu treffen, sind hier also besonders hoch.

Grusel-Station 4: Hamburger Unterwelten und Bunker

In den Jahren 1941 bis 1944 wurde direkt neben dem Hamburger Hauptbahnhof, am Steintorwall, ein dreigeschossiger Tiefbunker errichtet, der den Durchreisenden und Teilen der lokalen Bevölkerung bei alliierten Luftangriffen Schutz bot.

Nach dem Krieg blieb die Bunkeranlage ungenutzt, bis man sich im Kalten Krieg wieder an sie erinnerte und die Räumlichkeiten Mitte der 1960er-Jahre so aufrüstete, dass sie einem Atomangriff standhalten hätten können.

Bis heute wird diese Anlage gewartet und kann im Katastrophenfall 2.702 Personen Schutz bieten. Der Verein Hamburger Unterwelten e.V. bietet Führungen durch viele der auf einer Gesamtfläche von mehr als 2.700 m2 angeordneten 150 Räume an.

Es ist ziemlich gruselig und beklemmend, sich vorzustellen, dort in engsten Verhältnissen, mit hunderten wild zusammengewürfelten Personen tagelang ausharren zu müssen – definitiv nichts für Klaustrophobiker!

Grusel-Station 5: Das OPOLUM

Mit der Errichtung des OPOLUM wurden die „Escape Room Games“ auf eine völlig neue Ebene gehoben. Aktiv teilnehmende Schauspieler erhöhen den Adrenalinausstoß bzw. Gruselfaktor der dort stattfindenden interaktiven Abenteuer nämlich gewaltig.

Wer also absolut lebensnahen Grusel miterleben will, für den ist der Besuch des OPOLUM ein Muss!

Für Adrenalinjunkies und Grusel-Fans wurde ein eigenes Stück kreiert, dessen horrorversprechender Name „ChainSAW“ allein schon einigen den kalten Schauer über den Rücken laufen lässt.

Aber keine Angst – ihr werdet nicht angefasst und auch nie von eurer Gruppe getrennt oder eingesperrt.  Sollte wirklich irgendwann einmal jemand in Panik geraten oder auch nur ein mulmiges Gefühl bekommen, kann er das Spiel augenblicklich verlassen.

Damit ist das OPOLUM – im doppelten Wortsinn – die sicherste Adresse für den höchsten Gruselfaktor in Hamburg!